AlanaEzo71 - 5-1-2026 at 07:15 PM
Schon die Schwarzweisseinleitung ist dermassen Jamesbond untypisch. Daniel Craig zeigt den typischen "Ich hab Muskeln, aber verhau mich
nich"-Typen.Abgesehen davon dass er, wie ich finde, ziemlich bescheuert ausschaut, faengt der Film nie wirklich an. Wir hingegen schopfen aus unserer
literarischen und vor allem filmhistorischen Erinnerung. Zu sehr erinnert das private Liebesgluck an das kurze Eheleben des Topagenten in Im
Geheimdienst ihrer Majestat (On Her Majesty’s Secret Service, 1969). Beim letzten, dem Jubilaumsbond, war die Genderwelt noch in Ordnung.
Die ernsthafte Neuverfilmung machte die Parodie endgultig obsolet und verdrangte sie aus dem kollektiven Gedachtnis. Tatsachlich wurde Ian Flemings
Debutroman uber den britischen Geheimagenten bereits 1954 zum ersten Mal adaptiert – als Live-TV-Episode im Rahmen der US-Serie „Climax!
Die allererste filmische Umsetzung von „Casino Royale“ hat mit dem eleganten und dusteren Reboot von 2006 mit Daniel Craig wenig
gemeinsam. Martin Campbells »Casino Royale«, die neue Verfilmung des ersten Bond-Romans von Ian Fleming, ist in mancher Hinsicht ein Neustart, vor
allem naturlich wegen der Wiedergeburt des James Bond in Gestalt von Daniel Craig.
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